Laboratorium für Gesundheit

14. November 2018
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Liebe Freunde, lange Zeit habe ich jetzt nichts geschrieben, meine Website nicht aktualisiert, keine Vorträge gehalten, keinen Unterricht geleitet… ich habe mich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und habe mich in mein persönliches Leben vertieft.

Wie Sie wissen, gab es einen besonderen Grund – meine unerwartete Diagnose, die in einem Augenblick alles auf den Kopf gestellt hat, nicht nur mein Schicksal, sondern auch das Leben meiner vertrauten Menschen.

Ich bin 43 Jahre alt und ich habe die letzten vier Jahre der Untersuchung des Phänomens der Onkologie gewidmet, wie ich es in meinem vorherigen Artikel „Haben Sie keine Angst, Ihre Leben zu verändern“ versprochen habe.

Vier Jahre – viel oder wenig? Jeder hat sein eigenes Zeitgefühl. Für mich war es ausreichend, von der Theorie zur Praxis überzugehen, und ich habe, wie bei vielen Wissenschaftlern in den Naturwissenschaften die ersten Experimente an mir selbst ausprobiert. Es war ein etwas beängstigendes Risiko, da ja alles Wissen zu erfassen nicht möglich war, und auch etwas Wichtiges leicht zu übersehen gewesen wäre. Aber das wissenschaftliche Interesse und die Anwendungsmöglichkeiten haben sich durchgesetzt. Und nun lebe ich seit einem Jahr so, während mein Körper neue Fertigkeiten erwirbt und ich kann die eigenen Reaktionen auf diese beobachten. Es macht mich zufriedenund ich bin angenehm überrascht.

Ich mag den Ausdruck nicht „mit der Krankheit kämpfen“. Ich habe ständig viele weitere Fragen: „Mit Wem sollen wir kämpfen?” oder „Was sollen wir notwendiger Weise eigentlich bekämpfen?“, „Wie werden wir kämpfen?“ und „Ob man immer kämpfen muss?“… Im Rahmen dieser Themen – erschien mir, meine Krankheit zu untersuchen und ihre Bedeutung, ihre nicht zufällige Rolle zu verstehen, als ein wichtiges Anliegen.

Zu meiner Überraschung wurde mir, als ich mich in der Analyse komplizierter wissenschaftlicher Arbeiten von früheren und aktuellen medizinischen Untersuchungen zurechtfand und ich sie mit Informationen aus der Forschung mit anderen Informationen verband, immer mehr und mehr bewusst, dass ich den natürlichen Dingen näher komme, die für jedermann im allgemeinen kein Geheimnis sind. Es gibt ein weiteres Problem, dass es mit diesen Informationen eine sehr seltsame Bewandtnis hat, dass man sie zwar weiß, aber sie im Leben nicht befolgt. Unser heutiges Leben enthält so viele Bedrohungen und auch Formen abnormer Konsumgewohnheiten, ob es Ernährung, Kleidung oder Zeitvertreib seien… Nun, es sei denn, dass Sie nie darüber nachgedacht haben, wie zum Beispiel, was Sie essen?

Ja das Thema Essen – ein besonderes Thema. Und das nicht, weil schon so viel darüber gesagt und geschrieben wurde. Seine Komplexität liegt auch in der Tatsache, dass im Grunde nur wenige Menschen ihre Essgewohnheiten auf lange Sicht (das bedeutet für Ihr ganzes Leben) ändern können. Und selbst wenn sie mich vom Gegenteil überzeugen wollten, kann ich bei einem Treffen mit Ihnen aufgrund der peripheren Anzeichen, leicht feststellen, ob es wirklich so ist.

Und auch wichtig – Bewegung, Schlaf, positive Denkweise. Das alles zusammen nennen wir einen gesunden Lebensstil. Aber hier ist die Schwierigkeit: an diese Wörter haben wir und schon gewöhnt und deshalb klingen sie für uns im Hintergrund mit. Leider leben wir aber eigentlich nicht jeden Tag so. Ein Organismus ist ein ganzheitliches, geschlossenes und komplexes, selbstregulierendes System. Wenn man in seine Abläufe eingreift, müssen auch Ärzte äußerst vorsichtig sein. Der Begriff „mit sich selbst in Harmonie leben“ impliziert nicht nur das mentale Gleichgewicht, sondern auch die somatische Gesundheit. Wir realisieren dieses Konzept so gut wie möglich durch tägliche Gewohnheiten und Reaktionen. Und es liegt in unserer Macht und die Kontrolle über sie liegt in unseren Händen.

Heute betrachte ich die Krankheit nicht als eindeutig negativen Faktor. Sicherlich gibt es von Krankheit zu einer anderen Krankheit einen Unterschied, und doch, während wir Angst vor ihren Folgen haben, unterschätzen wir fast immer ihren Wert.

Im Buch meines Mannes Leonid Pletnev „Mit einer Verbeugung“ steht ein sehr geeigneter Aphorismus: „Wenn man konsequent die richtigen Dinge zu tun beginnt, beginnt die Natur allmählich das Verlorene zurückzugeben.“

Ich lade Sie ein, mit mir gemeinsam die richtigen Dinge zu tun zu beginnen, die für Ihre Gesundheit nützlich sind.

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